Kampagne gegen den Wahlkampg der NPD gestartet!

Zur Bundestagswahl im Herbst 2013 versucht auch die faschistische NPD mit verschiedensten Propagandaaktionen an die Öffentlichkeit zu treten und mit ihrer rassistischen Hetze Stimmen zu ködern. In der aktuellen Situation spielt die NPD zumindest bundesweit keine bedeutende Rolle und stellt auch ersteinmal keine konkrete politische Gefahr dar, wenngleich ihre Mitglieder und Sympathisaten immer wieder durch Übergriffe auf Andersdenkene und MigrantInnen in Erscheinung treten. Nichtsdestotrotz nutzt auch die NPD in Baden-Württemberg den Wahlkampf um mit öffentlichen Aktionen ihre Strukturen zu stärken und um Sympathie zu werben. Das gilt es nicht hinzunehmen!

Für uns gilt es jeden Versuch die menschenverachtende Ideologie der Faschisten auf die Straße zu tragen zu sabotieren und aufzuhalten. Um den NPD-Wahlkampf so wirkungsvoll wie möglich einzuschränken und zu behindern, haben wir die Kampagne “Ob Straßen, Köpfe oder Parlamente: Kein Fußbreit den Faschisten!” ins Leben gerufen. Mit der Kampagne wollen wir vielen Menschen die Möglichkeit geben sich über die NPD zu informieren und gemeinsam aktiv gegen die Propagandaversuche der faschistischen Partei aktiv zu werden.

Den ganzen Aufruf und die Möglichkeit die Kampagne zu unterstützen findet ihr hier:

www.unmoeglichmachen2013.tk

unmoeglichmachen2013

Gemeinsame Fahrt aus Lörrach zur antifaschistischen Demonstration in München anlässlich des NSU Prozesses!

Demo München
Am 13. April werden wir aus der Region Lörrach gemeinsam zur antifaschistischen Demonstration anlässlich des NSU- Prozesses nach München fahren. Ab dem 17.April wird dort der Prozess gegen Beate Zschäpe und weitere Unterstützer der faschistischen Terrorzelle NSU stattfinden. Ein breites Bündnis ruft bundesweit dazu auf an der Demo in München teilzunehmen und dorthin zu mobilisieren.

Die Fahrt nach München aus Lörrach kostet 25€, für Menschen mit wenig Einkommen 22€. Die Karten gibt es im Café Irrlicht zu den üblichen Öffnungszeiten am Tresen.

Am 27. März findet ab 20 Uhr im Café Irrlicht das erste Antifa- und Infoladencafé statt. Thema wird der NSU und die Verstrickung staatlicher Behörden in den Skandal und die Demonstration in München sein.

Das nächste Offene Antifa Treffen ist auch noch am 2. April vor der Demo in den Schulferien. Es gibt einen kurzen Antirepressions- Input zu Verhaltensweisen auf Fahrten zu Demos und auf Demos selbst und beginnt deshalb ausnahmsweise schon um 17 Uhr. Dort gibt es auch nochmal die Möglichkeit sich über die Fahrt nach München und die Demo zu informieren.

Im folgenden der Bündnisaufruf, der auch auf dem Blog zur Demo zu finden ist.

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.
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Transpiaktion in Lörrach „Naziaufmarsch in Pforzheim verhindern!“

In der Nacht vom 9. auf den 10. Februar wurden im Zusammenhang eines überregionalen Mobitages zu den Protesten gegen die Nazimahnwache in Pforzheim am 23.2.2013 mehrere Transpis in der Stadt Lörrach aufgehängt. AktivistInnen brachten gut sichtbar für PassantInnen und BesucherInnen des Fasnachtsumzuges am Sonntag Mittag die Transparente an. Mit Botschaften wie „Fackeln aus für Nazis in Pforzheim“ und „Kein Naziaufmarsch in Pforzheim“ sollen sie auf die Proteste gegen die Fackelmahnwache des faschistischen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ und die Mobilisierung dorthin aus Lörrach aufmerksam machen. Wir wollen mit möglichst vielen Menschen aus Lörrach gemeinsam anreisen, um uns den Nazis in Pforzheim in den Weg zu stellen. Wir zeigen ihnen, dass sie nicht erwünscht sind.

Fotos zur Aktion


Am 13.2. findet im Café Irrlicht in Schopfheim ab 19 Uhr ein Antifa- Café mit Input und gemeinsamem Transpimalen statt.

Kein Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim!

Pforzheim

23. Februar: Naziaufmarsch, städtisches Gedenken, Antifaschistische Aktion

Anlässlich der Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 durch die englische Luftwaffe soll dort dieses Jahr am Jahrestag der Bombardierung wieder ein faschistisches Gedenken stattfinden. Seit 1994 organisiert der Pforzheimer Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ auf dem Wartberg jährlich eine Fackelmahnwache zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung. Der Naziaufmarsch wird jährlich von bis zu 150 TeilnehmerInnen aus dem gesamten süddeutschen Raum besucht. Dagegen richtet sich seit 2002 antifaschistischer Protest, damals gelang es auch, bisher das einzige Mal die faschistische Mahnwache zu verhindern. Parallel veranstaltet die Stadt eigene Gedenkfeierlichkeiten, seit 2003 ist der 23. Februar offizieller Gedenktag in Pforzheim. An mehreren Orten in der Stadt finden sich Gedenktafeln und Stehlen zur Erinnerung an das Bombardement. Lediglich 2012 veranstaltete ein von der Stadt mitinitiiertes Bündnis eine Kundgebung. Dieses sprach sich gegen „extremistisches Gedankengut“ aus und fügte konsequenterweise ausdrücklich hinzu „egal ob von rechts oder links“.

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Naziaufmarsch in Göppingen – LÄUFT NICHT!

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Am 6. Oktober wollen Nazis in Göppingen wieder demonstrieren, das wäre dieses Jahr dann schon das vierte Mal. Bei solchen Demos werden rassistische und faschistische Inhalte verbreitet, die darauf abzielen Bevölkerungsgruppen auszugrenzen, zu unterdrücken und zu vernichten. Unter dem Schutz der Meinungsfreiheit propagieren Nazis einen gleichgeschalteten Führerstaat, in dem dann keine Meinungsfreiheit mehr gelten wird. Seit 1990 wurden mehr als 200 Menschen durch Nazis ermordet. Die aufgedeckten Morde der rechten Terrorgruppe NSU verdeutlichen einmal mehr die aktuelle tödliche Konsequenz der neonazistischen Ideologie.

Bereits mehrmals versuchten Nazis hier in Göppingen ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda mit Kundgebungen unter die Leute zu bringen. Immer wieder schlug ihnen dabei Widerstand entgegen – Ihr letzter Kundgebungsversuch wurde mit vielfältigen und entschlossenen Protesten beantwortet – eine weitere Niederlage. Deshalb mobilisieren die Göppinger Nazis nun zu einem größeren Aufmarsch, bei dem mehrere hundert Faschisten_innen aus verschiedenen Regionen erwartet werden.
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