Antifaschistische Aktion Lörrach http://afaloe.blogsport.de Wed, 17 Jul 2013 19:04:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Kampagne gegen den Wahlkampg der NPD gestartet! http://afaloe.blogsport.de/2013/07/17/kampagne-gegen-den-wahlkampg-der-npd-gestartet/ http://afaloe.blogsport.de/2013/07/17/kampagne-gegen-den-wahlkampg-der-npd-gestartet/#comments Wed, 17 Jul 2013 19:00:21 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2013/07/17/kampagne-gegen-den-wahlkampg-der-npd-gestartet/ Zur Bundestagswahl im Herbst 2013 versucht auch die faschistische NPD mit verschiedensten Propagandaaktionen an die Öffentlichkeit zu treten und mit ihrer rassistischen Hetze Stimmen zu ködern. In der aktuellen Situation spielt die NPD zumindest bundesweit keine bedeutende Rolle und stellt auch ersteinmal keine konkrete politische Gefahr dar, wenngleich ihre Mitglieder und Sympathisaten immer wieder durch Übergriffe auf Andersdenkene und MigrantInnen in Erscheinung treten. Nichtsdestotrotz nutzt auch die NPD in Baden-Württemberg den Wahlkampf um mit öffentlichen Aktionen ihre Strukturen zu stärken und um Sympathie zu werben. Das gilt es nicht hinzunehmen!

Für uns gilt es jeden Versuch die menschenverachtende Ideologie der Faschisten auf die Straße zu tragen zu sabotieren und aufzuhalten. Um den NPD-Wahlkampf so wirkungsvoll wie möglich einzuschränken und zu behindern, haben wir die Kampagne “Ob Straßen, Köpfe oder Parlamente: Kein Fußbreit den Faschisten!” ins Leben gerufen. Mit der Kampagne wollen wir vielen Menschen die Möglichkeit geben sich über die NPD zu informieren und gemeinsam aktiv gegen die Propagandaversuche der faschistischen Partei aktiv zu werden.

Den ganzen Aufruf und die Möglichkeit die Kampagne zu unterstützen findet ihr hier:

www.unmoeglichmachen2013.tk

unmoeglichmachen2013

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Gemeinsame Fahrt aus Lörrach zur antifaschistischen Demonstration in München anlässlich des NSU Prozesses! http://afaloe.blogsport.de/2013/03/21/gemeinsame-fahrt-aus-loerrach-zur-antifaschistischen-demonstration-in-muenchen-anlaesslich-des-nsu-prozesses/ http://afaloe.blogsport.de/2013/03/21/gemeinsame-fahrt-aus-loerrach-zur-antifaschistischen-demonstration-in-muenchen-anlaesslich-des-nsu-prozesses/#comments Thu, 21 Mar 2013 12:26:01 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2013/03/21/gemeinsame-fahrt-aus-loerrach-zur-antifaschistischen-demonstration-in-muenchen-anlaesslich-des-nsu-prozesses/ Demo München
Am 13. April werden wir aus der Region Lörrach gemeinsam zur antifaschistischen Demonstration anlässlich des NSU- Prozesses nach München fahren. Ab dem 17.April wird dort der Prozess gegen Beate Zschäpe und weitere Unterstützer der faschistischen Terrorzelle NSU stattfinden. Ein breites Bündnis ruft bundesweit dazu auf an der Demo in München teilzunehmen und dorthin zu mobilisieren.

Die Fahrt nach München aus Lörrach kostet 25€, für Menschen mit wenig Einkommen 22€. Die Karten gibt es im Café Irrlicht zu den üblichen Öffnungszeiten am Tresen.

Am 27. März findet ab 20 Uhr im Café Irrlicht das erste Antifa- und Infoladencafé statt. Thema wird der NSU und die Verstrickung staatlicher Behörden in den Skandal und die Demonstration in München sein.

Das nächste Offene Antifa Treffen ist auch noch am 2. April vor der Demo in den Schulferien. Es gibt einen kurzen Antirepressions- Input zu Verhaltensweisen auf Fahrten zu Demos und auf Demos selbst und beginnt deshalb ausnahmsweise schon um 17 Uhr. Dort gibt es auch nochmal die Möglichkeit sich über die Fahrt nach München und die Demo zu informieren.

Im folgenden der Bündnisaufruf, der auch auf dem Blog zur Demo zu finden ist.

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.

Im November 2011 wurde bekannt, dass die rassistischen und mörderischen Taten der Nazis des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden begangen wurden. Sie haben zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschläge verübt. In den Medien wurde der Begriff „Döner-Morde“ geprägt und die Sonderkommission gab sich den Namen „Bosporus“. Damit schloss die Polizei von Anfang an rassistische Hintergründe der Morde aus, behandelte die Opfer wie Täter und ermittelte in Richtung organisierter „Ausländer-Kriminalität“.

Durch die rassistischen Ermittlungen der Sicherheitsbehörden wurden Familien, Verwandte und persönliches Umfeld der Opfer über Jahre überwacht und akribisch durchleuchtet. Durch den völlig unbegründeten Verdacht gegen das familiäre Umfeld der Opfer wurden soziale Zusammenhänge zerrissen und die persönliche Existenz zahlreicher Menschen zerstört. Der Rassismus von Behörden und Öffentlichkeit vehinderte so zweifach die Aufklärung der Morde: Während die Hinweise auf rassistische Hintergründe ausgeklammert und vernachlässigt wurden, erschien die These, migrantische Gewerbetreibende seien in mafiöse Strukturen verwickelt, der Polizei und einer breiten Öffentlichkeit unmittelbar einleuchtend und erübrigte weiteres Nachfragen.

Fünf der insgesamt zehn NSU-Morde fanden in Bayern statt, zwei davon in München. Zwischen dem „Thüringer Heimatschutz“, in dem die Haupttäter des NSU vor ihrem Abtauchen organisiert waren, und der bayerischen Naziszene bestanden in den 90er Jahren enge Verbindungen. Böhnhardt und Mundlos nahmen an verschiedenen Treffen und Veranstaltungen der Szene in Bayern teil. Einige der engsten Unterstützer_innen des NSU lebten oder leben immer noch in Bayern, u.a. Mandy Struck, deren Identität Beate Zschäpe im Untergrund angenommen hatte. Mit Tino Brandt und Kai Dalek stehen zwei V-Leute des Verfassungsschutzes auch für die Verbindung zwischen der thüringischen und der bayerischen Naziszene.

„Deutschland hat ein riesiges Rassismus-Problem“, sagte Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Anfang November.

Der strukturelle Zusammenhang von Naziterror mit staatlichem und alltäglichem Rassismus in Gesellschaft, Politik und Medien zeigte sich bei der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl nach den Pogromen Anfang der 90er Jahre wie auch jetzt bei aktuellen Anti-Islam-Kampagnen: Der Rassismus ist tief verankert in der Mitte der Gesellschaft. Dass sich auch nach dieser Mordserie nichts Grundsätzliches im Bewusstsein der Menschen verändert hat, verdeutlichen folgende Beispiele: Zwanzig Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen kämpfen Flüchtlinge immer noch für elementare Menschenrechte in Deutschland, werden Roma stigmatisiert und in eine unsichere Zukunft abgeschoben. Hier lebende Migrant_innen werden täglich diffamiert, bedroht, angegriffen und kriminalisiert.

Die Verharmlosung und Vertuschung von Rassismus und Naziterror hat Tradition in diesem Land. Rechte und rassistische Gewalttaten und Morde haben in Deutschland eine traurige Kontinuität. Die blutige Spur reicht vom bis heute unaufgeklärten Oktoberfestattentat, über die rassistischen Anschläge und Pogrome in Rostock, Mölln, Solingen und Hoyerswerda, über die seit 1989 rund 200 Morde an Migrant_innen, Obdachlosen, Punks und Antifaschist_innen bis hin zu den Morden des NSU.

München war dabei schon viele Male Schauplatz neonazistischen Terrors: Bei dem bisher größten faschistischen Anschlag in der BRD wurden 1980 durch einen Täter aus dem Umfeld der Wehrsportgruppe Hoffmann auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen getötet und weitere 200 zum teil schwer verletzt. 1981 lieferten sich Neonazis auf dem Weg zu einem Bankraub mit Polizeibeamten in München eine Schießerei, bei der zwei Neonazis starben. 1985 setzten Neonazis der Gruppe Ludwig ein Lokal in der Schillerstrasse in Brand, wodurch eine Person getötet wurde. 2003 beschafften Neonazis aus der Kameradschaft Süd sich Waffen und Sprengstoff und planten u.a. einen Anschlag auf die Grundsteinlegung des neuen jüdischen Gemeindezentrums.

Seit Bekanntwerden der Mordserie des NSU offenbart sich eine erschreckende Politik der Verschleierung: Geschredderte und verheimlichte Akten, konsequentes Vertuschen und Lügen in Untersuchungsausschüssen, wenige, viel zu späte Rücktritte von Verantwortlichen. Eine transparente, schonungslose Aufklärung der Rolle von Geheimdiensten und Polizeibehörden findet bisher nicht statt. Statt ernsthafte politische Konsequenzen zu ziehen gegen Rassismus und die skandalöse Unterstützung des Aufbaus von Nazistrukturen durch Mitarbeiter_innen des (bayerischen) Verfassungsschutzes, reden die verantwortlichen Politiker_innen weiter von vereinzelten Pannen.

Rechte Gesinnung hat beim Verfassungsschutz (VS) Kontinuität: Gegründet im Jahre 1950 mit ehemaligen Nazis sorgte er dafür, dass Widerständler_innen gegen den Nationalsozialismus erneut in deutsche Gefängnisse kamen. In den 60er Jahren bekämpfte er die Student_innenbewegung, in den 70er und 80er Jahren lieferte er das Material für die Berufsverbote linker Aktivist_innen. Vor neun Jahren scheiterten die Pläne für ein NPD Verbot nicht zuletzt daran, dass diese bis in die höchsten Führungsetagen von V-Leuten und Spitzeln des Verfassungsschutzes durchsetzt war. Auch das ummittelbare Umfeld des NSU ist durchsetzt mit V-Leuten aus Verfassungschutz und Polizei.

Deshalb kann die einzige Konsequenz aus der Verstrickung der Behörden nur sein: Verfassungsschutz abschaffen! Wir müssen verhindern, dass die Regierung die NSU-Morde instrumentalisiert, um ihren Sicherheitsapparat weiter aufzurüsten, und damit endgültig eine der wenigen Konsequenzen aus dem deutschen Faschismus – die Trennung von Geheimdiensten und Polizei – rückgängig macht.

Unsere Anteilnahme und Solidarität gilt den Opfern des NSU-Terrors und ihren Angehörigen. Sie wurden nicht nur Opfer des militanten Rassismus der NSU-Täter_innen, sondern auch in der Folge noch durch die rassistischen Ermittlungen der Polizei drangsaliert.

Bekämpfen wir gemeinsam Rassismus in Gesellschaft, Politik und Institutionen!

Entschädigung für die rassistischen und diffamierenden polizeilichen Ermittlungen!

Schonungslose Aufklärung der Verstrickung von Geheimdiensten und Polizeibehörden!

Verfassungsschutz abschaffen!

Neue Ermittlungen zur Aufklärung des Attentats von 1980 in München!

Abschaffung aller rassistischen Gesetze – kein Mensch ist illegal!

Für eine rassismusfreie, solidarische Gesellschaft!

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Transpiaktion in Lörrach „Naziaufmarsch in Pforzheim verhindern!“ http://afaloe.blogsport.de/2013/02/11/transpiaktion-in-loerrach-naziaufmarsch-in-pforzheim-verhindern/ http://afaloe.blogsport.de/2013/02/11/transpiaktion-in-loerrach-naziaufmarsch-in-pforzheim-verhindern/#comments Mon, 11 Feb 2013 13:48:27 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2013/02/11/transpiaktion-in-loerrach-naziaufmarsch-in-pforzheim-verhindern/ In der Nacht vom 9. auf den 10. Februar wurden im Zusammenhang eines überregionalen Mobitages zu den Protesten gegen die Nazimahnwache in Pforzheim am 23.2.2013 mehrere Transpis in der Stadt Lörrach aufgehängt. AktivistInnen brachten gut sichtbar für PassantInnen und BesucherInnen des Fasnachtsumzuges am Sonntag Mittag die Transparente an. Mit Botschaften wie „Fackeln aus für Nazis in Pforzheim“ und „Kein Naziaufmarsch in Pforzheim“ sollen sie auf die Proteste gegen die Fackelmahnwache des faschistischen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ und die Mobilisierung dorthin aus Lörrach aufmerksam machen. Wir wollen mit möglichst vielen Menschen aus Lörrach gemeinsam anreisen, um uns den Nazis in Pforzheim in den Weg zu stellen. Wir zeigen ihnen, dass sie nicht erwünscht sind.

Fotos zur Aktion


Am 13.2. findet im Café Irrlicht in Schopfheim ab 19 Uhr ein Antifa- Café mit Input und gemeinsamem Transpimalen statt.

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Kein Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim! http://afaloe.blogsport.de/2013/02/01/kein-naziaufmarsch-am-23-februar-in-pforzheim/ http://afaloe.blogsport.de/2013/02/01/kein-naziaufmarsch-am-23-februar-in-pforzheim/#comments Fri, 01 Feb 2013 20:31:43 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2013/02/01/kein-naziaufmarsch-am-23-februar-in-pforzheim/ Pforzheim

23. Februar: Naziaufmarsch, städtisches Gedenken, Antifaschistische Aktion

Anlässlich der Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 durch die englische Luftwaffe soll dort dieses Jahr am Jahrestag der Bombardierung wieder ein faschistisches Gedenken stattfinden. Seit 1994 organisiert der Pforzheimer Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ auf dem Wartberg jährlich eine Fackelmahnwache zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung. Der Naziaufmarsch wird jährlich von bis zu 150 TeilnehmerInnen aus dem gesamten süddeutschen Raum besucht. Dagegen richtet sich seit 2002 antifaschistischer Protest, damals gelang es auch, bisher das einzige Mal die faschistische Mahnwache zu verhindern. Parallel veranstaltet die Stadt eigene Gedenkfeierlichkeiten, seit 2003 ist der 23. Februar offizieller Gedenktag in Pforzheim. An mehreren Orten in der Stadt finden sich Gedenktafeln und Stehlen zur Erinnerung an das Bombardement. Lediglich 2012 veranstaltete ein von der Stadt mitinitiiertes Bündnis eine Kundgebung. Dieses sprach sich gegen „extremistisches Gedankengut“ aus und fügte konsequenterweise ausdrücklich hinzu „egal ob von rechts oder links“.


Städtisches Gedenken und Verdrehung der Geschichte von Rechts

Faschisten greifen die Bombardierung deutscher Städte immer wieder auf, dadurch, dass sie den Fokus ausschließlich auf die deutschen Opfer richten und Tatsachen, wie den von Deutschland losgetretenen Krieg, den Vernichtungsfeldzug im Osten und den industrielle Massenmord an Millionen Menschen ausblenden und bewusst verschweigen, wird das „deutsche Volk“ zum Opfer ausländischer Aggression erklärt. So werden das für die faschistische Ideologie essentielle Konstrukt eines Volkes als Schicksalsgemeinschaft heraufbeschworen und die Folgen und Verbrechen des Faschismus relativiert.

Die Mahnwache der Faschisten in Pforzheim beginnt jährlich um 19.47 Uhr, der Uhrzeit der Bombardierung. Wie der damalige Luftangriff dauert auch die Kundgebug 20 Minuten. Dies und die verwendeten Fackeln zeigen: Es geht ihnen um eine feierliche und pathetische Inszenierung ihres Aufmarsches. In den Publikationen des „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ wird auf offen faschistische Parolen verzichtet. Durch die Eigenbezeichnung als „nationalkonservativ“ versucht dieser, genauso wie durch sein biederes Auftreten, trotz seiner offensichtlichen inhaltlichen und personellen Überschneidung mit der faschistischen Bewegung offen für das rechte bürgerliche Lager zu sein.

Anknüpfungspunkte finden die Faschisten beim offiziellen Gedenken der Stadt. Dieses konzentriert sich fast ausschließlich auf die Bombardierung Pforzheims, beispielsweise wird auf einer von der Stadt aufgestellten Gedenktafel über die Zeit von 1900 bis 1945 lediglich geschrieben, dass sich die feinmechanische Industrie entwickelte. Von der Umstellung dieser auf Rüstungsproduktion, von der Machtübertragung an die Nazi-Faschisten oder dem von Deutschland losgetreten Weltkrieg ist keine Rede. In dem letztjährigen Aufruf, des von der Stadt mitinitiierten Bündnis „Pforzheim Nazifrei“, wird nicht auf Weltkrieg, Faschismus und die Rolle Pforzheims in dieser Zeit eingegangen. Begründet wird die Ablehnung des Nazi-Gedenkens lediglich durch die Feststellung, dass es sich dabei um „Extremisten“ handele.

Dieser bürgerliche Protest ist eine Farce. Ein nachhaltiges Vorgehen gegen Rechts setzt eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Ideologie des Faschismus voraus. Mehr noch: Wer den Opfern der Bombardierung Pforzheims gedenkt und dabei die zwölf Jahre Geschichte davor vollkommen ausblendet, schafft Anknüpfungspunkte für die Faschisten.

Skandalös ist auch die Politik der Stadt Pforzheim, die in den vergangenen Jahren keinen Versuch unterließ, den Pforzheimer Antifaschistinnen und Antifaschisten Knüppel zwischen die Beine zu werfen. So verbot die Stadt in der jüngsten Vergangenheit immer wieder antifaschistische Demonstrationen, Konzerte, Ausstellungen und Bildungsveranstaltungen oder übte auf das städtische Jugendzentrum solch immensen Druck aus, dass dieses antifaschistische Veranstaltungen absagte. In Erinnerung ist außerdem das unsägliche Vorgehen der Stadt, antifaschistische Demonstrationen und Kundgebungen mit Anmeldegebühren zu belegen.

Was also davon zu halten ist, wenn sich die Stadt Pforzheim inzwischen alibimäßig gegen die Mahnwache der Faschisten und sogenanntem Extremismus ausspricht, müsste offensichtlich sein: Wer von „Extremismus“ spricht, setzt die Faschisten und ihre Gegner gleich und meint damit zudem eigentlich die Linken. Es war schon immer so, dass wer behauptet, zwischen den Stühlen zu sitzen, mindestens zur Hälfte auf dem rechten sitzt. Zumal im Fall der Stadt Pforzheim, die den Faschisten tatsächlich Schützenhilfe gibt, indem sie mit einer solchen Beharrlichkeit und über Jahre hinweg gegen genau die Leute vorgeht, die dem faschistischen Treiben in ihrer Stadt entgegentreten wollen.

Antifaschistische Intervention!

Wir rufen dazu auf, am 23. Februar 2013, den Rechten in Pforzheim mit vielfältigen Mitteln und kreativen Aktionen entgegenzutreten. Denn ebenso wichtig, wie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Faschismus, ist es, den Nazis nicht die „Straße“ zu überlassen und ihnen offensiv entgegenzutreten.

Den Erfolg antifaschistischen Protests jedoch allein daran zu bewerten, ob ein Naziaufmarsch stattfinden konnte oder nicht, greift zu kurz. Denn wenn Antifaschistinnen und Antifaschisten gegen Nazis auf die Straße gehen, sehen sie sich einem hochgerüsteten und repressiv agierenden Polizeiapparat gegenüber, der es oftmals nahezu unmöglich macht die Aufmärsche der Faschisten zu stoppen. Deswegen ist es notwendig, unsere Aktionsformen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auf der Straße müssen sich verschiedene Formen des zivilen Ungehorsam, wie Blockaden und direkte Aktionen, gegen Nazis ergänzen.

Kein Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim!
Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Flächenbombardements und imperialistischer Krieg

Zehn Wochen vor der Kapitulation des faschistischen Deutschlands fand der Bombenangriff der britischen „Royal Airforce“ auf Pforzheim statt. Ein Großteil der in der Stadt ansässigen Industrie war in Kleinbetrieben organisiert und in Wohngebiete integriert. Während des Krieges wurden dort hauptsächlich Zünder für Bomben und Granaten hergestellt. Straßen- und Schienenwege, die durch die Stadt führten, dienten damals auch dem Transport von Truppen und Rüstungsgütern. Durch das Bombardement mit Spreng- und Brandbomben wurde fast die gesamte Innenstadt zerstört, etwa 17.600 Menschen fielen diesem Angriff zum Opfer, darunter größtenteils ZivilistInnen. Größere Industrieanlagen außerhalb der Stadt blieben allerdings verschont.

Die Bombardierung Pforzheims war, ebenso wie die Bombardierung zahlreicher anderer deutscher Städte durch die „Royal Airforce“, Teil einer englischen Militärstrategie, die sich auf nächtliche Flächenbombardements auf Stadtzentren konzentrierte, anstatt gezielte Angriffe auf industrielle und militärische Infrastruktur zu forcieren. Die Betonung der angeblich „moralischen Schwächung der Bevölkerung“ (moral bombing) durch diese Kriegshandlungen kann keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach deren Hintergrund sein. Vielmehr muss auch in diesem Krieg nach den dahinterstehenden ökonomischen und geostrategischen Interessen der beteiligten Mächte gefragt werden – insbesondere wenn dabei eine sozialistische Kraft, wie die Sowjetunion, im Spiel ist, die der grundlegenden Ausrichung imperialistischer Staaten, wie Großbritannien oder den USA, fundamental entgegensteht. Das englische Interesse nach einer offensichtlichen aber ineffektiven Kriegsführung mit viel Zerstörung und wenig kriegsrelevanten Ergebnissen zur möglichst langen Aufreibung der Sowjetunion deutet dabei in eine ähnliche Richtung, wie die enorm verspätete Bildung einer zweiten Front durch die USA.

Das Vorgehen der Westalliierten im zweiten Weltkrieg ist weder als „moralische Heldentat“, noch als „boshafter Vernichtungsschlag“ zu verstehen. Es lässt sich ausschließlich im Rahmen einer Analyse des damaligen Interessengemenge aller beteiligten imperialistischen Staaten verstehen. Fest steht: Die Flächenbombardements im Kampf gegen das faschistische Deutschland, waren eine Reaktion auf den vom deutschen Kapital begonnenen Vernichtungskrieg, sind aber mitnichten ein Kriegsereignis, auf das wir uns heute als Linke und AntifaschistInnen positiv berufen können.


Antifaschistische Demonstration: 15.30h, Pforzheim Hbf

Anschließend Aktionen gegen die Nazimahnwache!

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Naziaufmarsch in Göppingen – LÄUFT NICHT! http://afaloe.blogsport.de/2012/09/18/naziaufmarsch-in-goeppingen-laeuft-nicht/ http://afaloe.blogsport.de/2012/09/18/naziaufmarsch-in-goeppingen-laeuft-nicht/#comments Tue, 18 Sep 2012 21:00:43 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2012/09/18/naziaufmarsch-in-goeppingen-laeuft-nicht/
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Am 6. Oktober wollen Nazis in Göppingen wieder demonstrieren, das wäre dieses Jahr dann schon das vierte Mal. Bei solchen Demos werden rassistische und faschistische Inhalte verbreitet, die darauf abzielen Bevölkerungsgruppen auszugrenzen, zu unterdrücken und zu vernichten. Unter dem Schutz der Meinungsfreiheit propagieren Nazis einen gleichgeschalteten Führerstaat, in dem dann keine Meinungsfreiheit mehr gelten wird. Seit 1990 wurden mehr als 200 Menschen durch Nazis ermordet. Die aufgedeckten Morde der rechten Terrorgruppe NSU verdeutlichen einmal mehr die aktuelle tödliche Konsequenz der neonazistischen Ideologie.

Bereits mehrmals versuchten Nazis hier in Göppingen ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda mit Kundgebungen unter die Leute zu bringen. Immer wieder schlug ihnen dabei Widerstand entgegen – Ihr letzter Kundgebungsversuch wurde mit vielfältigen und entschlossenen Protesten beantwortet – eine weitere Niederlage. Deshalb mobilisieren die Göppinger Nazis nun zu einem größeren Aufmarsch, bei dem mehrere hundert Faschisten_innen aus verschiedenen Regionen erwartet werden.

Es stößt bei Menschen quer durch die Bevölkerung auf vollkommenes Unverständnis, dass die Kundgebungen der Faschisten_Innen stattfinden dürfen. Wir fühlen uns in unseren Pflichten als verantwortungsbewusste Menschen angesprochen und wollen nicht nur von Zivilcourage reden, sondern rufen zu Mut, Einigkeit und zivilem Ungehorsam auf. Wenn die Verwaltung den Nazis Vortritt lässt, wenn die Politiker_innen sich verstecken und wenn Gerichte zustimmen, wollen wir gemeinsam auf die Straßen gehen und uns den Nazis in den Weg stellen. Eine erfolgreiche Blockade und Verhinderung der Nazidemo ist das Gebot der Stunde. Göppingen darf nicht das Aufmarschgebiet der Faschisten_innen in der ganzen Region werden!

Nehmen wir es selbst in die Hand: Mit friedlichen Sitzblockaden, an denen sich eine Vielzahl von Menschen beteiligen kann, wollen wir nicht nur Zeichen setzen, sondern den Aufmarsch der Nazis stoppen. Solche Blockaden in anderen Städten wie Dresden, Wunsiedel, Lübeck und Köln haben bewiesen, dass es vielen Menschen gemeinsam gelingt, Naziaufmärsche zu verhindern.

Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen kreativen und ausdrucksstarken Protestformen werden wir den 6. Oktober zu einem Tag des Zusammenhaltes für ein solidarisches Miteinander machen. Nur wenn viele Ideen und viele Menschen zusammen wirken, werden wir erfolgreich sein.

Gemeinsame Anreise aus der Region Lörrach – Infoveranstaltung im Café Irrlicht am 26.9. um 19 Uhr

Weitere Infos und Termine auf dem Bündnisblog www.laeuft-nicht.tk/

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http://afaloe.blogsport.de/2012/09/18/naziaufmarsch-in-goeppingen-laeuft-nicht/feed/
Am Samstag auf nach Lörrach! Aufruf zur antifaschistischen Demonstration. http://afaloe.blogsport.de/2012/07/05/am-samstag-auf-nach-loerrach-aufruf-zur-antifaschistischen-demonstration/ http://afaloe.blogsport.de/2012/07/05/am-samstag-auf-nach-loerrach-aufruf-zur-antifaschistischen-demonstration/#comments Thu, 05 Jul 2012 10:27:36 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2012/07/05/am-samstag-auf-nach-loerrach-aufruf-zur-antifaschistischen-demonstration/ Faschistische Gewalt in Deutschland
Erst als im November vergangenen Jahres die grausame Mordserie des Neonazitrios Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, besser bekannt als „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) oder „Zwickauer Terrorzelle“ an die Öffentlichkeit gelangte, wurde in Deutschland wieder über rechte Gewalt diskutiert. Die Politik zeigte sich betroffen aber machtlos, die Medien schlachteten das Thema bis zum Letzten aus und suchten nach Schuldigen. In der öffentlichen Diskussion schien Zwickau allerdings meistens als ein ferner Ort, der mit der hiesigen Realität nichts zu tun hat.
Dass es aber auch im Landkreis Lörrach eine gewalttätige Neonaziszene gibt, die auch vor bewaffneten Übergriffen nicht zurückschreckt, wissen die meisten hier ansässigen Menschen bis heute nicht. Einzig die Verhaftung des „Weiler Bombennazis“ Thomas Horst Baumann im Spätsommer 2009 sowie die Anschläge im Mai und November 2010 auf die Alperenler Moschee in Rheinfelden sorgten für mediale Aufmerksamkeit. Leider sind diese Vorfälle aber nur ein kleiner Ausschnitt einer langen Liste an rechter Gewalttaten, die sich in den letzten Jahren im äußersten Südwesten Baden-Württembergs abspielten.

Lörracher Neonazis – Nur harmlose Dorfnazis?
Nazipropaganda in Form von Schmierereien oder Aufklebern an Straßenlaternen, Verkehrsschildern und Schulhöfen gehört in vielen Städten und Gemeinden im Landkreis mittlerweile zum Stadtbild. Besonders dreist ist dabei, dass die Faschisten zum Teil scharfe Rasierklingen unter den Aufklebern platzieren, sodass man sich beim Versuch des Entfernens der Aufkleber die Finger aufschneidet. Auch schrecken die Nazis nicht davor zurück, Jugendliche, die Naziaufkleber abkratzen, auf offener Straße mit einem Messer zu bedrohen.
Das alternative Café Irrlicht in Schopfheim wurde ebenfalls immer wieder Ziel von gefährlichen Angriffen der Nazis. Hierbei reicht die Palette der Gewalttaten von Farbbeutelangriffen und das gezielte Abfeuern von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern auf Gäste des selbstverwalteten Jugendzentrums, bis hin zu Brandanschlägen und dem Versuch Gäste mit einem PKW zu überfahren. Nur durch Glück ist bisher noch niemand ernsthaft verletzt worden.
Am 17. April 2010 griffen bewaffnete Neonazis TeilnehmerInnen des Christopher-Street-Day Umzuges durch die Lörracher Innenstadt mit verschiedenen Gegenständen an. Glücklicherweise kam es auch hierbei zu keinen Verletzungen. Anders erging es einer Gruppe junger Erwachsener, die im Februar 2011 in einer Kneipe im Rheinfelder Ortsteil Herten gemeinsam feierten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde eine Gruppe Nazis, die dort ebenfalls gemeinsam feierten dem Lokal verwiesen. Daraufhin holten die Nazis telefonisch Verstärkung, vermummten sich mit Sturmhauben, bewaffneten sich mit eigens hierfür aufgetriebenen Teleskopschlagstöcken, Baseballschlägern, Reizgas und anderen gefährlichen Waffen und warteten bis die Gruppe der vermeintlichen AntifaschistInnen die Kneipe verließ. Ohne zu zögern schlugen die Nazis auf die unbewaffnete und zahlenmäßig unterlegene Gruppe ein und zielten dabei auf schwerste Verletzungen ihrer KontrahentInnen ab.
Dass dieser geplante, gewalttätige Übergriff keine einmalige Ausnahme darstellt, beweist eine Gruppe junger Faschisten, die sich selbst „G-Sport“ nennt. Die Mitglieder dieser Gruppe ziehen in einheitlicher Kleidung, bewaffnet mit Quarzsandhandschuhen, Reizgas und Teleskopschlagstöcken durch die Lörracher Innenstadt und suchen nach jungen Punks, um diese zu bedrohen und zu schlagen.

Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz
Obwohl die Liste an gewalttätigen Übergriffen hier noch weiter fortgesetzt werden könnte, machen diese ausgewählten Vorfälle eindrucksvoll deutlich, dass es auch im Landkreis Lörrach äußerst gefährliche Neonazi-Strukturen gibt. Gleichzeitig lässt sich an der Tatsache, dass die wenigsten oben genannten Täter für ihre Verbrechen von der Staatsanwaltschaft zur Rechenschaft gezogen werden, eine weitere Lehre ziehen: Polizei, Justiz und Verfassungsschutz sind offenbar nicht gewillt, nicht in der Lage oder aber beides zusammen, gegen die andauernde rechte Gewalt vorzugehen. Dies kann im Umkehrschluss nur bedeuten, dass wir uns selbst diesem Problem annehmen müssen, wollen wir nicht in ständiger Angst vor weiteren Anschlägen und Überfällen leben. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe den antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren und die Faschisten aus ihrer Deckung zu holen.

Auf nach Lörrach am 7. Juli
Viel zu lange konnten die braunen Banden auch im Dreiländereck ihre Propaganda ungestört verbreiten. Am 7. Juli gehen wir deshalb gemeinsam auf die Straße um den Faschisten zu zeigen, dass wir ihre Taten nicht unbeantwortet stehen lassen werden. Beteiligt euch an dem antifaschistischen Demonstrationszug am Samstag, den 7. Juli 2012 durch Lörrach!

Samstag, 7. Juli 2012 | 13.00 Uhr | Lörrach | Bahnhofsplatz

UnterstützerInnen:
Antifaschistische Linke Achern-Bühl // Antifaschistische Linke Freiburg // Antifaschistische Aktion Heilbronn // Rote Aktion Mannheim // Antifaschistische Jugend Mannheim/Ludwigshafen // Gruppe 76 Rastatt/Murgtal // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart // Antifaschistische Aktion (Aufbau) Tübingen // Antifaschistische Aktion [O] Villingen-Schwenningen

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In die Offensive: Faschistische Strukturen aufdecken und bekämpfen! http://afaloe.blogsport.de/2012/06/09/in-die-offensive-faschistische-strukturen-aufdecken-und-bekaempfen/ http://afaloe.blogsport.de/2012/06/09/in-die-offensive-faschistische-strukturen-aufdecken-und-bekaempfen/#comments Sat, 09 Jun 2012 12:59:40 +0000 Administrator Allgemein http://afaloe.blogsport.de/2012/06/09/in-die-offensive-faschistische-strukturen-aufdecken-und-bekaempfen/ Am 15. Juni beginnt die überregionale antifaschistische Kampagne „In die Offensive: Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen!“ mit einem Solidaritätskonzert in Villingen-Schwenningen. In den darauffolgenden Wochen werden zahlreiche Aktionen gegen Naziaktivitäten und -strukturen in verschiedenen Städten Baden-Württembergs folgen. Den Kampagnenabschluss soll eine landesweite Demonstration gegen faschistische Aktivitäten in Lörrach bilden.
Ziel der Kampagne ist es den antifaschistischen Kampf über Stadtgrenzen hinweg zu stärken und auszubauen.
Nur in solidarischer Zusammenarbeit, gegenseitiger Unterstützung, mit einer gemeinsamen Stoßrichtung, können wir den rechten Umtrieben in Baden-Württemberg langfristig Widerstand entgegensetzten.
Beteiligt euch an den Aktionen, bringt euch ein!



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